Gemeinsam gut vorbereitet für den Ernstfall
Am 26. August 2026 fand in der AWO Einrichtung Regine Hildebrandt in Niederlehme eine geplante Feuerwehrübung statt. Ziel der Übung war es, die internen Abläufe für einen möglichen Brandfall zu überprüfen, die Zusammenarbeit innerhalb des Teams zu stärken und die Kommunikation mit der Feuerwehr zu erproben.
Das Übungsszenario sah vor, dass um 16:00 Uhr ein Brand im Dachboden des Hauses A ausbricht. Der angenommene Brandbereich befand sich im Obergeschoss. Im Rahmen der Übung sollten alle mobilen Bewohnerinnen und Bewohner, die sich in diesem Bereich aufhielten, sicher aus dem Gefahrenbereich evakuiert werden.
Pünktlich um 16:00 Uhr ertönte der Feueralarm. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begann damit die praktische Umsetzung der stets geschulten Abläufe.
Einige Kolleginnen und Kollegen begaben sich unmittelbar zur Brandmeldezentrale, um die Situation zu überprüfen und die Anzeige der Brandmeldeanlage zu kontrollieren. Parallel dazu wurde durch die Einrichtungsleitung die festgelegte Meldekette aktiviert. Die für einen solchen Notfall vorgesehenen Personen wurden telefonisch informiert und zur Unterstützung zusammengeführt. Damit waren die ersten wichtigen Schritte schnell eingeleitet.
Ruhe und Struktur standen im Mittelpunkt
Besonders positiv war die ruhige und strukturierte Atmosphäre, die während der gesamten Übung im Haus herrschte. Die Einrichtungsleitung übernahm die Koordination der Maßnahmen. Die griffbereit vorhandenen Warnwesten wurden an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt und anschließend wurden die Kolleginnen und Kollegen gezielt für die Evakuierung eingesetzt. Dabei wurde eine Evakuierungskette gebildet. Die Bewohnerinnen und Bewohner im angenommenen Gefahrenbereich wurden kontrolliert und anschließend ruhig und geordnet aus dem Bereich geführt.
Für die Übung war der Seniorenclub als Sammelplatz festgelegt worden. Die Bewohnerinnen und Bewohner wurden dorthin begleitet und entsprechend gesammelt.
Gerade im Umgang mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern zeigte sich, wie wichtig ein ruhiges und besonnenes Vorgehen ist. Es wurde darauf geachtet, Orientierung zu geben und unnötige Unruhe zu vermeiden.
Teamarbeit, auf die man sich verlassen kann
Eine solche Übung kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten gemeinsam an einem Strang ziehen. Genau das hat sich an diesem Tag eindrucksvoll gezeigt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützten sich gegenseitig, übernahmen ihre Aufgaben und reagierten aufmerksam auf die jeweilige Situation. Die Kommunikation untereinander funktionierte gut und die einzelnen Maßnahmen griffen ineinander.
Auch der angenommene Gefahrenbereich wurde abgesichert. Der Brandabschnitt wurde weiträumig abgesperrt, sodass der Bereich nicht unnötig betreten wurde.
Für uns war besonders erfreulich zu sehen, dass die Zusammenarbeit innerhalb des Teams so gut funktioniert hat.
Übergabe an die Feuerwehr
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr erfolgte die Übergabe der wichtigen Informationen durch die Einrichtungsleitung. Dabei wurden unter anderem Angaben darüber gemacht, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner sich zum Zeitpunkt der Übung in der Einrichtung befanden. Ebenso wurde über möglicherweise vermisste Personen informiert.
Ein besonderer Bestandteil des Übungsszenarios war eine angenommene verletzte Person auf dem Dachboden. Dafür wurde eine Puppe eingesetzt. Die Feuerwehr musste diese Person vom Dachboden retten und damit auch diesen Teil des Übungsszenarios praktisch durchführen. So konnte nicht nur die interne Evakuierung, sondern auch die Zusammenarbeit und Informationsweitergabe zwischen Einrichtungsleitung und Feuerwehr realitätsnah erprobt werden.
Unser Fazit – Eine rundum gelungene Übung
Nach Abschluss der Feuerwehrübung können wir ein sehr positives Fazit ziehen. Die Übung ist aus unserer Sicht prima verlaufen. Die Abläufe konnten praktisch erprobt werden, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben ihre Aufgaben engagiert wahrgenommen und die Evakuierung erfolgte ruhig, geordnet und strukturiert.
Besonders stolz sind wir auf den Teamgeist, der während der gesamten Übung spürbar war. Jede und jeder Einzelne hat seinen Teil dazu beigetragen, dass die Maßnahmen so gut umgesetzt werden konnten.
Natürlich sind Feuerwehrübungen auch dazu da, mögliche Verbesserungen zu erkennen und Abläufe für die Zukunft weiterzuentwickeln. Genau darin liegt ihr besonderer Wert: Wir sammeln praktische Erfahrungen, überprüfen unsere Strukturen und können daraus lernen.
Unser Anspruch ist es, für unsere Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit ein möglichst hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Eine gute Vorbereitung und regelmäßige Übungen sind dafür ein wichtiger Bestandteil.
Ein herzliches Dankeschön an unser Team
An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen bedanken, ebenso an die nur mit der Unterstützung möglich gemachte Übung und Umsetzung der Feuerwehren Niederlehme, Wernsdorf und HA Königs Wusterhausen, für die diese Situation auch eine wertvolle Situation und Übung darstellte.
Die Feuerwehrübung hat uns gezeigt: Wir sind gut vorbereitet, wir arbeiten als Team zusammen und wir können uns aufeinander verlassen. Und genau dieses Gefühl nehmen wir aus der Übung mit – als wertvolle Erfahrung und als zusätzliche Sicherheit für unseren Alltag in der AWO Einrichtung Regine Hildebrandt in Niederlehme.
